Matthäusfriedhof - Rückblick und Ausblick

2012 war das Jahr der Besonderheiten. Denn nicht nur die deutlich gestiegene Anzahl an Bestattungen, sondern auch die Anschaffung und Installation der neuen Wasserzapfeinrichtungen bleiben aus eben diesem Jahr besonders in Erinnerung.

Schon im Jahr 2011 zeigte sich, dass der Matthäusfriedhof auch für viele „Nicht-Borbecker“ als letzte Ruhestätte gewählt wurde. Diese Tatsache setzte sich im vergangenen Jahr fort, so dass es sich bei mehr als einem Drittel der insgesamt 205 Beerdigungen auf dem Matthäusfriedhof um Verstorbene außerhalb unserer Gemeinde handelte.

Die gestiegene Zahl an Beerdigungen (von 186 auf 205) sowie die Tatsache der vielen Nicht-Gemeindeglieder-Bestattungen bestätigen, dass sich die intensive Arbeit in Sachen Friedhofsunterhaltung sowie im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit (neuer Flyer z.B.) lohnen und zur Kenntnis genommen werden.

Interessant ist es auch zu erwähnen, dass besonders die Zahl der Urnenbeisetzungen erneut gestiegen ist und das noch deutlicher, als im Vorjahr. Im Jahr 2011 setzten wir noch 129 Urnen bei. Im Jahr 2012 hingegen waren es 151. Dies ist wohl in erster Linie auf die pflegefreien Angebote wie das Urnenpartnerfeld oder das Urnengemeinschaftsfeld zurückzuführen.

Mit der Anschaffung der neuen Wasserstelen wurden die maroden alten Wasserbecken ersetzt. Unter anderem die jährlich notwendigen Frostschutzmaßnahmen konnten nicht mehr ohne die Gefahr einer Beschädigung der Gewinde durchgeführt werden. Dies bedeutete für viele Friedhofsbesucher eine Umstellung. Doch nach leichten Anlaufschwierigkeiten hat sich und wird sich dieses moderne System, welches gut in das Gesamtbild des Matthäusfriedhofs passt, auszahlen.

Auch in Zukunft werden wir mit Nachdruck daran arbeiten, die Qualität des Matthäusfriedhofs zu erhalten und noch zu steigern.

Das nächste längerfristige Projekt wird die Erneuerung des Wegenetzes sein. Bislang werden fachmännische Flickarbeiten ausgeführt, um Unfallgefahren zu beseitigen. Langfristig soll die Infrastruktur auf dem Matthäusfriedhof optisch verbessert und dabei auch grundsaniert werden. Dafür sind aber noch viele Dinge zu klären, insbesondere die Finanzierung dieses Vorhabens.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder einfach nur Fragen zum Friedhofsbetrieb haben, dann hilft Ihnen Herr Stender von der Friedhofsverwaltung im Gemeindeamt an der Bocholder Str. 32 gerne weiter.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen für das neue Jahr 2013!

D. Stender

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